Rezension: Schnell wie der Wind

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Der Comic „Schnell wie der Wind“ ist einer der fünf Geschichten der Serie „Operazione Olimpiadi“ zu der auch noch die Comics „Das Hypnosekomplott“ und „Operazione olimpiadi (tavole di raccordo)“ von Marco Rota und 3 Geschichten von anderen Zeichner wie Bottaro und oder Carpi gehören. Es ist einer der Ersten Geschichten von Marco Rota und das erkennt man deutlich an dem Zeichenstil, der noch nicht ganz ausgereift ist. Der Comic selber ist alles in allem sehr schwach, jedoch liegt das sicher nicht an dem Szenaristen sondern viel mehr an der radikalen Kürzung der Geschichte in Deutschland. Wenn man bedenkt, dass jener Comic im Original 23 Seiten hat und in Deutschland lediglich 12 Seiten erschienen sind, wird dieser Unterschied erst bewusst. Wenn man den Comic ohne diese Hintergrundinformationen liest, denkt man berechtigter Weise, dass es einer der schwächsten Geschichten Marco Rotas ist, weil die Kürzungen die Geschichte auseinander hacken und damit die Qualität ins Bodenlose sinken lassen. Insgesamt wird kein Spannungsbogen aufgebaut und das Ende ist sowohl berechenbar als auch viel zu früh. Das alles macht diesen Comic ungemein langweilig und bringt keinen Lesespaß. Die Zeichnungen sind für Marco Rota, der sonst immer mit gigantischen Bildern und wunderschönen Zeichnungen protzt, zu schwach und die durchgehend langweilige Kolorierung mit wenig Kontrast und farblichen Schönheiten macht diese Tatsache nicht besser.
Ich würde auf alle Fälle empfehlen die ungekürzte Fassung zu lesen, denn der deutsche Zusammenschnitt von Panels macht so überhaupt keinen Spaß.

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