Rezension: Künstler oder Kämpfer

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Bei der fünften Donegal-Geschichte „Künstler oder Kämpfer“ muss Donegal erfahren, wie groß die Gier nach Geld und der Wille zum Sieg ist. In der Nacht hat ein Unbekannter zu einem Wettstreit aufgerufen: Wer am besten „Wudson“ malt, bekommt 100 Goldstücke. Doch „Wudson“ ist doch der böse Wikinger, der plant das Dorf zu plündern. Warum sollte man ihn dann mit Bildern verherrlichen? Das fragt sich Donegal auch und stellt erschreckend fest, dass er seine Mannschaft gar nicht dazu bewegen kann, die Burg und das Dorf gegen den Feind zu verteidigen. Doch nicht nur Donegal sieht sich diesem Problem gegenüber, auch Wudsons Wikingerhorde ist im Zeichenfieber, was zu einigen Wutausbrüchen des Anführers führt.
Diese Donegal-Geschichte ist gefüllt mit witzigen Szenen und Dialogen. Die eigentliche Handlung ist spannend erzählt und dennoch bringt die Geschichte einen immer wieder zum Lachen. Die Zeichnungen sind, wie immer, hervorragend und auch die Bilder im Comic, die sowohl von den Dorfbewohnern als auch Wikingern gemalt wurde, sind schön anzusehen. Die Handlung überzeugt, nicht nur weil sie innovativ ist, sondern auch nett erzählt wurde.
Insgesamt ein sehr lustiger und schöner Donegal-Comic, wenn nicht sogar der beste.

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