Rezension: Die Mistel-Misere

Es ist zwar noch nicht Heiligabend, aber dennoch hat uns Marco Rota mit einer brandneuen Weihnachtsgeschichte beschenkt, die erstaunlicherweise nach Finnland schon als zweites in Deutschland veröffentlicht wurde. Bei diesem Comic handelt es sich um „Die Mistel-Misere“ und die Protagonistin ist diesmal Daisy, die mit ihrem Freund Donald einen romantischen Weihnachtsabend verbringen möchte. Sie bemüht sich so sehr, damit nichts schief geht. Doch Donald macht ihren ganzen, gut gemeinten Plan mit seinem egoistischen Verhalten zunichte.

Nachdem er den Kellner in einem französischen Restaurant in Flammen aufgehen lässt, weil er ein Eishockeyspiel sehen möchte, und dann dem Kutscher aus reiner Eifersucht die Peitsche aus der Hand reist, scheint der Abend kein gutes Ende zu nehmen. Rotas Zeichnungen überzeugen und schaffen eine weihnachtliche Stimmung. Die Geschichte selber ist sehr gut gelungen und hat ein unerwartetes schönes Ende.  Man erkennt sogar, dass Rotas Wikingerfimmel auch in dieser Geschichte zu sehen ist, denn der Brauch, sich unter einem Mistelzweig zu küssen, der Hauptgrund für die Konflikte in dieser Geschichte, geht auf die alten Kelten zurück…
Eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte, die den Kauf dieses Micky Maus-Magazins lohnend macht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.