Rezension: Albtraum über Entenhausen

Ein von Rota in den späten 90ern veröffentlichter Comic lässt schon im Titel einiges an Spannung vermuten. Die Geschichte beginnt jedoch ganz harmlos in Düsentriebs Werkstatt, in der Donald ein kurzes Nickerchen hält. Doch als er aufwacht ist nichts wie zuvor und Donald stolpert von einer Gefahr in die Nächste, begegnet sprechenden Hunden, feuerspeienden Drachen und noch so manchen merkwürdigen Dingen. Der sprechende Hund ist übrigens eine Anspielung auf Barks Comic „Die Quizsendung“ („The Talking Dog“), in der der Hund immer wieder einen Satz wiederholt. In Rotas Comic hat er allerdings einiges mehr zu sagen.

Marco Rota war hier zeichnerisch in Best-Form und vermittelt über die ganze Geschichte hinweg eine düstere Atmosphäre, die hervorragend zur Story passt. Sein typisches New-York ähnliches Entenhausen ist natürlich auch hier immer im Hintergrund zu sehen. Auch von der Story kann die Geschichte einiges hergeben und hält die ein oder Überraschung mit einem netten Ende bereit. Rota schafft es, so lebhaft zu erzählen, dass man sich sehr gut in Donald hinein versetzen kann, und mit ihm bis zuletzt mit zittert. Fazit: Ein außergewöhnlicher Comic, der auf jeden Fall lesenswert ist.

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