Rezension: Der Smaragd des Schiwa

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Inhalt

Dagobert, Donald und die drei Neffen reisen mit dem Flugzeug nach Widsnapur, da ersterer sich dort mit dem Maharadscha treffen will.

Dort angekommen, erzählt Dagobert dem Maharadscha beim Abendessen, wie er sich sein Vermögen verdienen konnte. Als er erwähnt, dass er es wie ein Oktopus verteidigt, kommt der Maharadscha auf die Legende des sechsarmigen Gottes Schiwa zu sprechen, der einen Smaragd in einer Statue bewacht, die sich in einem heiligen Palast befindet.

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Cover des Monats – Februar 2010

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Storycode: IC TP 9
Erschienen: August 1998
Verwendet für: Zio Paperone 107

Das dritte Cover des Monats ist eine Illustration von Marco Rota, der ja bekanntlich Coverzeichner ab Ausgabe Nr. 70 für das „Zio Paperone“ war. In der 107. Ausgabe dieser Reihe und 2006 in Holland wurde das vorliegende Titelbild veröffendlicht. Das Cover behandelt wohl eine der bekanntesten Geschichten Marco Rotas, die erste, die er auch selber schrieb: nämlich „Sturm im Geldspeicher“. In der Mitte ist Dagobert in Kapitänskleidung am Steuerrad seines Schiffes zu sehen, der versucht es durch die stürmische (Geld)-See zu steuern. Darüber ziehen fliegende Geldscheine am Himmel ihre Kreise und über denselben zucken Blitze. Im Hintergrund ist links Dagoberts ganze Yacht mit vollen Segeln zu sehen. Darüber steht Gundel in zaubernder Pose auf einer Klippe. Ganz unten ist der neue, große Geldspeicher zu sehen. Wieder mal zeigt sich Rotas Vorliebe für die Komposition ganzer Bilder. Die Illustration scheint vom Aufbau her komplett durchdacht zu sein, und die Hintergrundbilder fügen sich gut in das Ganze ein, ohne sich zu weit in den Vordergrund zu drängen. Alles in allem ein schönes Cover von Marco Rota zu wohl einer der besten Geschichten, die er je zeichnete. Solche Cover könnte man auch mal bei uns am TGDD oder MM-M bringen.

Rezension: Albtraum über Entenhausen

Ein von Rota in den späten 90ern veröffentlichter Comic lässt schon im Titel einiges an Spannung vermuten. Die Geschichte beginnt jedoch ganz harmlos in Düsentriebs Werkstatt, in der Donald ein kurzes Nickerchen hält. Doch als er aufwacht ist nichts wie zuvor und Donald stolpert von einer Gefahr in die Nächste, begegnet sprechenden Hunden, feuerspeienden Drachen und noch so manchen merkwürdigen Dingen. Der sprechende Hund ist übrigens eine Anspielung auf Barks Comic „Die Quizsendung“ („The Talking Dog“), in der der Hund immer wieder einen Satz wiederholt. In Rotas Comic hat er allerdings einiges mehr zu sagen.

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Cover des Monats – Januar 2010

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Storycode: IC TP 9
Erschienen: Dezember 1983
Verwendet für: Topolino Più – Paperino e la notte del saraceno

Dieses Cover ist zusammen mit der dazugehörigen Geschichte 1983 im Topolino erschienen.

Später folgten dann Veröffentlichungen in anderen Ländern, nur in Deutschland ist es noch nicht zu haben. „Die Nacht des Sarazenen“ wurde in Deutschland auch erst im Jahr 2010 abgedruckt, und ich kann euch diese tolle Story sehr an das Herz legen.

Doch zurück zum Cover.

Man kann es in 4 Szenen einteilen:

  • oben links: der geschäftstüchtige Übersetzer vor seiner Schale
  • oben rechts: der Pirat Jaha-Ibn-Dhonal steht auf einer Klippe und gibt einen Befehl
  • unten links: Jaha flüchtet vor seinen Ex-Kollegen zum Turm
  • unten rechts: die zwei Piratenschiffe auf hoher See

Davor im Vordergrund ist die Titelfigur der Geschichte, Donald, mit der Schatzkarte in der Hand. Er ist im Verhältnis zu den vier Szenen sehr groß gezeichnet, so dass er diese „miteinander verbindet“.

So fügt sich die Zusammenstellung der verschiedenen Teile durch Donald leicht zu einem Schaubild zusammen.

Rezension: Die Nacht der Piraten

Inhalt

Die Sonne lacht vom Himmel, es ist ein herrliches Wetter. Die Ducks fahren an das Meer. Während die Kinder am Strand eine Sandburg bauen will Donald die Gegend um das Dorf Tortuga Bay erkunden. Dabei begegnet ihm ein Mann, der Donald von einem alten Leuchtturm berichtet. Abschließend erwähnt er, dass ein paar seiner Freunde von ihm nachher den Turm erleuchten wollen, der Anblick sei fantastisch Weiterlesen

Rezension: Die Mistel-Misere

Es ist zwar noch nicht Heiligabend, aber dennoch hat uns Marco Rota mit einer brandneuen Weihnachtsgeschichte beschenkt, die erstaunlicherweise nach Finnland schon als zweites in Deutschland veröffentlicht wurde. Bei diesem Comic handelt es sich um „Die Mistel-Misere“ und die Protagonistin ist diesmal Daisy, die mit ihrem Freund Donald einen romantischen Weihnachtsabend verbringen möchte. Sie bemüht sich so sehr, damit nichts schief geht. Doch Donald macht ihren ganzen, gut gemeinten Plan mit seinem egoistischen Verhalten zunichte.

Nachdem er den Kellner in einem französischen Restaurant in Flammen aufgehen lässt, weil er ein Eishockeyspiel sehen möchte, und dann dem Kutscher aus reiner Eifersucht die Peitsche aus der Hand reist, scheint der Abend kein gutes Ende zu nehmen. Rotas Zeichnungen überzeugen und schaffen eine weihnachtliche Stimmung. Die Geschichte selber ist sehr gut gelungen und hat ein unerwartetes schönes Ende.  Man erkennt sogar, dass Rotas Wikingerfimmel auch in dieser Geschichte zu sehen ist, denn der Brauch, sich unter einem Mistelzweig zu küssen, der Hauptgrund für die Konflikte in dieser Geschichte, geht auf die alten Kelten zurück…
Eine sehr schöne Weihnachtsgeschichte, die den Kauf dieses Micky Maus-Magazins lohnend macht.

Cover des Monats – Dezember 2009

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Storycode: IC ZP 74
Erschienen: November 1995
Verwendet für: Zio Paperone Nr. 74

Beim ersten Cover des Monats handelt es sich um ein im November 1995 veröffentlichtes Cover von Marco Rota zu einer wohl den meisten bekannten Geschichte von Don Rosa. Es handelt sich um ein Cover zum fünften Kapitel von Rosas Saga über Dagoberts Werdegang „Dagobert Duck – sein Leben, seine Milliarden“ Auf dem Cover ist der junge Dagobert in voller Rüstung auf den Zinnen der Duckenburgh zu sehen. Im Hintergrund zucken Blitze über den Himmel und ein Blitz hat bereits sein Schwert getroffen. Die Köpfe seiner berühmten Vorfahren sind ebenfalls in gewisser Weise als Teile des Blitzes eingearbeitet. Als wirkliches Cover wurde diese Illustration bisher nur im italienischen „Zio Paperone Nr. 74“ verwendet, in welchem dann auch die dazugehörige Geschichte von Don Rosa, „Der Retter der Duckenburgh“ enthalten ist, jedoch wurde es in zahlreichen anderen Publikationen in verschiedenen Ländern, auch in Deutschland im neuen SLSM-Band abgedruckt. Laut Inducks in der Storycode des Covers IC ZP 74, auf dem Cover kann man aber nichts Dazugehöriges entdecken. Im Großen und Ganzen ist es ein schön gezeichnetes Cover von Marco Rota, zu einer sehr bekannten und wirklich guten Geschichte, Rota und Rosa, was sich vom Namen so wenig unterscheidet, scheint auch so gute Cover liefern zu können.