Marco Rota im Wandel der Zeit

Eines seiner frühesten Cover ist auf dem 1965 erschienenen Topolino 500 zu sehen. Ebenfalls sehr bekannt ist zweifellos das Cover des LTB 1. Deutlich erkennt man an diesen beiden Beispielen, wie einfach gestrickt sein Zeichenstil zu dieser Zeit noch war. Seine ersten Illustrationen erschienen 1966 in Form eines Kalenders, der in Topolino 527 veröffentlicht wurde.
1970 erschienen seine ersten Geschichten, in denen stets Gamma die Hauptrolle spielte: Klick! Eine Änderung des Stils ist hier noch nicht wirklich zu sehen. 1971 zeichnete er seinen ersten Comic mit Micky in der Hauptrolle: Der Tiger mit der blauen Schleife. Die Zeichnungen sind hier schon viel ausgeprägter und besser. 1972 bekam der Leser ebenfalls einen seiner berühmtesten Comics zu sehen: Der Karate-Arm. Auch 1974 erkennt man noch den klassischen italienischen Zeichenstil, doch man sieht sehr schnell, wie sich sein eigener weiterentwickelt und sich von den anderen unterscheidet: Cover.
1975 erschien die erste Donegal McDuck Geschichte: Schlacht um Schloss Brochness.
Im Laufe der Zeit sind vor allem sehr viele Cover von ihm gezeichnet worden. Hier eine kleine Auswahl: Klick, Klack, Klock, Kluck, Kleck.

1976 erschienen von Marco Rota mehrere Einseiter, die allerdings in Deutschland bisher noch nicht veröffentlicht sind.

1980 bekam man ebenfalls eine Donegal Geschichte zu lesen: Bratenluft schlägt Kampfeslust. Die Weiterentwicklung seines Stils im Vergleich zu seinem ersten Donegal Comic erkennt man sehr gut. Zu erwähnen sind noch diese 3 schnen Phantomias Illustrationen von 1981: 1, 2, 3.
Anzumerken ist auch, dass Rota Phantomias stets nur auf Covern und Illustrationen verwendete, ihn aber nie in Comics vorkommen lies.
Zu dieser Zeit ähneln Rotas Zeichnungen schon seinen heutigen. Er zeichnet weiterhin aber fast nur Cover, die sich durch ihre Schönheit und ihren Einfallsreichtum von anderen Zeichnern stark unterscheiden, wie z.B diese hier, welche auch im LTB 105 und 117 erschienen sind.

1983 wurde der sehr bekannte und beliebte Comic Die Nacht des Sarazenen veröffentlicht. Hier präsentiert sich Rota als hervorragender Autor und Zeichner, dessen Stil nun fast zur Gänze ausgereift ist.
Hat Rota pro Jahr ungefähr 1 bis 5 Comics gezeichnet, so ist von 1987 bis 1992 (also 5 Jahre) kein einziger vorhanden. Auch die Anzahl neuer Cover ist sehr gering und tendiert zu 2-3 pro Jahr. 1992 erschien schließlich die Geschichte Steppenreiter und Schmiedenfeuer, die aber in Deutschland bisher nur in der Reihe „Big Fun Comics” veröffentlicht wurde. 1993 zeichnete er Roboduck, Rota wie wir ihn kennen! Seine Zeichnungen sind nun vollends ausgereift und er präsentiert uns diese schöne Geschichte. Er zeichnet nun vermehrt Comics und auch seine Cover unterscheiden sich stark von den früheren. Da, Da, Da, Da, Da, und Da.

In seinen Anfangsjahren zeichnete er eher einzelne Personen auf seinen Covern und der Hintergrund war meistens nur sehr einfach gehalten. In den 90er Jahren bis heute zeichnet er dagegen Cover, auf denen meist mehr als eine Person zu sehen ist. Der Hintergrund ist auch detailreicher. Wenn Personen einzeln auftreten, dann jedoch meist in Form eines Portr‰ts. Vermehrt zeichnet er auch Illustrationen, die z.B. für Kalender verwendet werden. Hier und Dort.

Geschrieben von Luis Schintlmeister

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