Rezension: Der Smaragd des Schiwa

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Inhalt

Dagobert, Donald und die drei Neffen reisen mit dem Flugzeug nach Widsnapur, da ersterer sich dort mit dem Maharadscha treffen will.

Dort angekommen, erzählt Dagobert dem Maharadscha beim Abendessen, wie er sich sein Vermögen verdienen konnte. Als er erwähnt, dass er es wie ein Oktopus verteidigt, kommt der Maharadscha auf die Legende des sechsarmigen Gottes Schiwa zu sprechen, der einen Smaragd in einer Statue bewacht, die sich in einem heiligen Palast befindet.

Als Dagobert und die Neffen am nächsten Tag auf einem Ausflug Halt in einem kleinen Dorf machen, in dem sie erfahren, dass Oktopus-Schiwa angeblich wirklich existiert und jeden verarmen lässt, der auf Reichtum aus ist, fühlt sich Dagobert plötzlich gar nicht mehr so wohl…

Kommentar

Die Handlung dieser Geschichte baut sich sehr schnell auf. Am Anfang wirkt es noch wie ein typischer Geschäftsausflug von Dagobert – die Anreise mit dem Flugzeug, während der Donald eingeschlafen ist, die kleine Plauderei mit dem Maharadscha…

Doch sobald eben jener die Legende des Oktopus-Maharadscha erzählt, fängt es an, spannend zu werden. Als dann die Gottheit auch noch angeblich überall gesehen wird, bekommt Dagobert natürlich große Panik, was die Spannung noch weiter hebt.

Jedoch wirkt das Ganze nicht so steif, wie es sonst manchmal bei Abenteuerstorys ist, sondern es wird durch die vielen Witze zwischendurch sehr schön aufgelockert, sodass eine gute Mixtur entsteht.

Auch zeichnerisch gibt es an dieser Geschichte nichts auszusetzen. Die Bilder verbreiten immer die richtige Stimmung (wie bspw.  in der Szene, in der der Maharadscha die Legende erzählt, die sehr schön dunkel und unheimlich gestaltet ist) und sind auch an den richtigen Stellen sehr dynamisch gezeichnet (z.B.  als Dagobert und Donald vor Schiwa fliehen und aus einem Fenster des Palastes springen). Alles in allem ist „Der Smaragd des Schiwa“ eine sehr gute Geschichte.

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